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AHV-Ausbau mit Preisschild: Eine teure Initiative ohne echte Lösung

  • Autorenbild: digital3095
    digital3095
  • 17. Dez. 2025
  • 1 Min. Lesezeit
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Die Volksinitiative für höhere AHV-Renten von Ehepaaren ist vor allem eines: kostspielig. Kritiker sehen darin weniger einen sozialpolitischen Fortschritt als vielmehr ein strategisches Marketinginstrument der Mitte-Partei. Die finanziellen Folgen wären enorm, während ein überzeugender Gegenvorschlag im Parlament kaum realistisch erscheint. Umso wichtiger ist es, dass die Initiative ohne politische Verpackung dem Volk vorgelegt wird.


Die Forderung nach höheren Renten für Ehepaare reiht sich ein in eine lange Liste politischer Vorstösse, die vermeintliche Benachteiligungen einzelner Gruppen ins Zentrum stellen. Wer diesen Klagen uneingeschränkt Glauben schenkt, könnte zum Schluss kommen, die Schweiz sei ein Land tiefgreifender sozialer Not. Ein Blick auf die wirtschaftlichen Realitäten relativiert dieses Bild allerdings deutlich.


Statt nüchterner Analyse dominieren zunehmend symbolische Debatten, bei denen die finanziellen Auswirkungen auf das Gesamtsystem der AHV in den Hintergrund geraten. Gerade bei einem weiteren Ausbau der Altersvorsorge stellt sich deshalb die grundlegende Frage: Geht es tatsächlich um gezielte Korrekturen im Sinne der Fairness – oder um politisch attraktive, aber langfristig schwer tragbare Versprechen?




 
 
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