Newsletter Nr. 1/2026 • 29. September 2026

Aktualisiert: 5. Okt.
Aktuelles aus dem Verein
Fakten statt Schönfärberei in der beruflichen Vorsorge
Die Generationen-Initiative hat die erste Ausgabe ihres Newsletters publiziert. Wo die Politik versicherungstechnische Realitäten gern mit wohlfeiler Rhetorik übertüncht, stellen wir die nüchterne Bilanz ins Zentrum: Rentenversprechen lassen sich nicht per Mehrheitsbeschluss herbeizaubern, wenn das mathematische Fundament fehlt.
Die Schwerpunkte der Erstausgabe im Überblick:
13. BVG-Rente – Populismus am Fundament vorbei: Der Vorstoss des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds (SGB) für eine 13. Rente in der 2. Säule ignoriert elementare Buchhaltungsregeln. Bei unverändertem Alterskapital entspricht diese Forderung einer Rentenerhöhung um über 8 Prozent. Da weder Steuergelder noch Bundesbeiträge dafür vorgesehen sind, bliebe einzig die Erhöhung der Lohnabzüge. Eine solche systemfremde Umverteilung von den Jungen zu den Rentnern vertieft das bestehende Umwandlungssatz-Debakel und untergräbt den echten Generationenvertrag vollends.
Kostenfalle Sozialstaat – Online-Präsentation mit Jan Marty (Avenir Suisse): Am 27. Oktober 2026 (12:00–13:00 Uhr via Teams) legt Jan Marty anhand harter Zahlen dar, wie der anhaltende Ausbau von Leistungen über steigende Lohnabzüge die Erwerbstätigen überproportional belastet. Die Rückkehr zur fiskalischen Disziplin ist eine mathematische Notwendigkeit, um das akute Transparenz-Defizit in Bundesbern offenzulegen.
Verstärkung im Vereinsvorstand: Der Vorstand stellt sich breiter auf. Mit Urs Bösch (Seniorenrat), Mauro Guerra (Versicherungsmathematiker und PK-Experte) sowie Peter Wirth (langjähriger Geschäftsführer des Vorsorgeforums) stossen drei ausgewiesene Kenner der Materie zum Team um Präsident Josef Bachmann. Gleichzeitig wurde Othmar Baumann für sein langjähriges Engagement zum Ehrenmitglied ernannt.
Weitere Themen & Ausblick: Ein Hinweis auf die Veranstaltung «KI – dein Freund und Helfer» am 10. November 2026 sowie ein Blick auf Milton Friedmans Analyse zu den Wechselwirkungen zwischen Zuwanderung und Wohlfahrtsstaat runden die Ausgabe ab.
Den vollständigen Newsletter gibt es hier zum Nachlesen: